Lernen

Uwe Böning im Porträt

'Ich bin immer einen Schritt weitergegangen'

Er versteht sich als Grenzgänger zwischen Universitäten und Unternehmen. Er betrachtet Coaching als eine Kombination aus Handwerk und Kunst. Er spielt im Coaching in der Champions League: Die Rede ist von Uwe Böning. Giso Weyand mit einem Porträt des umtriebigen Beraters.
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Jeder Coach lernt: Ein gutes Coaching beginnt mit einer intensiven Auftragsklärung. 'Davon halte ich herzlich wenig', sagt Uwe Böning und widerspricht damit den meisten seiner Kollegen. Er plädiert dafür, den Coaching-Prozess zunächst bewusst offen zu halten und die Situation des Coaching-Partners zu klären, um Spielraum zu schaffen, um unterschiedliche Themen zu gestalten, 'um ein Gefühl zu bekommen, wo und wie ich andocken kann'.

Hierfür nimmt sich Uwe Böning Zeit – zwei, drei oder noch mehr Termine. Erst dann ist für ihn der Moment gekommen, das Ziel festzulegen. 'Wenn man durch ein Nadelöhr will, hat es keinen Sinn, kurz vorher die Geschwindigkeit zu erhöhen', erklärt er. 'Erst wenn man den Durchgang gefunden hat, kann man beschleunigen.'

Große Gelassenheit spricht aus diesen Worten. Den Anfang offen lassen, erst ohne Ziel und Struktur in das Coaching gehen, den Prozess lange Zeit spielerisch treiben lassen – um ihn dann umso klarer zu strukturieren und mit aller Konsequenz voranzutreiben: Diese Vorgehensweise kann sich nur leisten, wer sich seiner Sache sehr sicher ist. Das erfordert Kompetenz, vor allem aber Erfahrung und die damit verbundene Gewissheit: Ich kann auch mit Unvorhergesehenem souverän umgehen.

Extras:
  • Literaturtipp: Kurzrezension eines Buchs über Business-Coaching
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